Einstreu

Ungeeignete Einstreuarten

Die Einstreu sollte generell nicht stark stauben, da Mäuse empfindliche Atemwege haben, welche durch den Staub noch weiter gereizt werden können.

Deshalb ist von "normaler" Kleintierstreu oder Holzspänen abzuraten. Selbst wenn auf der Packung "staubarm" steht.

Abzuraten ist auch von parfümierter Einstreu und klumpendem Katzenstreu, erstere ist meist ungesund, teils giftig und letztere kann auch im Magen der Tiere verklumpen und so zu Darmverschlüssen führen.

Komplett ungeeignet (und zwar für jede(!!!) Tierart) ist Hamsterwatte und -wolle. Auch wenn sie als tolles Nistmaterial für Kleintiere beworben wird, ist sie nichts weiter als lebensgefährlich! Die Watte zieht nämlich Fäden, mit denen sich die Tiere im schlimmsten Fall erdrosseln, im weniger schlimmen Fall Gliedmaßen abschnüren können. Weiterhin ist Hamsterwatte nicht voll verdaulich und kann bei Verzehr zu Darmverschluss führen

Weiterhin nicht geeignet ist herkömmliche Blumenerde, da diese fast immer mit Dünger versetzt ist und dieser bei Aufnahme schädlich ist. Möchte man seinen Mäusen einmal Erde zum Buddeln anbieten, so kann man sich im Terrarienbedarf bedienen (z.B. Kokoshumus).

 

Ebenfalls nicht geeigent sind grobe Pellets und Granulat da sie sich nicht zum Bauen von Gängen eignen.

 

Ein Sandbad (Chinchillasand, kein Vogelsand!) kann zusätzlich angeboten werden, ist als großflächige Einstreu aber ebenfalls ungeeignet.

Geeignete Einstreuarten

Als Unterlage und zum schützen der Etagen kann Zeitungspapier verwendet werden. Die Druckerfarbe ist längst nicht mehr giftig und Zeitungspapier wird gerne zerrupft und zum Nest auspolstern genutzt.

 

Auf das Zeitungspapier gehören aber definitiv wenigstens 10cm Einstreu.

Geeignet sind:

Hanfstreu, Leinstroh und Baumwolleinstreu.

Zusätzlich sollte Heu und/oder Stroh angeboten werden, da es in Kombination mit dem Streu die Gänge der Mäuse stabiler macht.

 

Zum Auspolstern der Nester kann ebenfalls Küchenpapier verwendet werden.